„Eine Seefahrt, die ist lustig …“

25.09.2025 21:50

Die „Neuner“ sind während der Fahrtenwoche nicht als Stufe unterwegs, sondern jede Klasse fährt einzeln: In diesem Jahr war die C in Oberammergau, die B im „Germanenland“ am Alfsee, die D auf dem Ijsselmeer, die A ebenfalls. Wie es war, steht in ihrem Bericht.   

 

 

Die 9A und die 9D machten eine richtig coole Erfahrung: Segeln auf dem Ijsselmeer – zusammen mit Frau Mienack und Herrn Neumann sowie Frau Spiller und Herrn Hofmann. Am Montag um 6 Uhr ging es los mit einer fünfstündigen Busfahrt nach Enkhuizen, wo die Segelschiffe, die Ambiance und die Zeester, schon im Hafen auf uns warteten.

 

 

 

Die Ambiance, ein 1908 erbautes Schiff, machte direkt Eindruck – und nach dem Ausladen der vielen Vorräte und dem Gepäck bezogen wir unsere Kajüten. Ein Platzwunder waren diese zwar nicht, aber zum Schlafen war es völlig ausreichend – den Rest des Tages verbrachten wir sowieso draußen an Deck.

 

 

Skipper Sven und Matrose Lukas stellten sich vor, erklärten uns die wichtigsten Begriffe, zeigten die drei Knoten, die wir die Woche über brauchten, und machten klar: Dieses Schiff segelt nur mit Teamwork. Also hieß es direkt mit anpacken, Segel setzen und gemeinsam das Schiff bewegen. Die Segel wurden das erste Mal gehisst und bei schönem Wetter ging es entspannt nach Stavoren, wo sich am frühen Abend beide Klassen wiedertrafen.  

 

 

 

Stavoren entpuppte sich als eine kleine Stadt mit Strand und tollem Sonnenuntergang. Dort und in allen anderen Städten konnten wir in kleinen Gruppen die Gegend erkunden, bevor es Abendessen gab. Wir durften in kleinen Gruppen zum Supermarkt oder mit den Lehrern an den Strand gehen. Die meisten Schüler:innen aus der 9A trafen sich an dem kleinen Strand und ein paar mutige trauten sich schon ins Wasser, während die übrigen mit den Lehrern Frisbee spielten.  

 

 

Am zweiten Tag schlug das Wetter um: Regen, kaum Wind – also tuckerten wir unter Motor nach Hoorn, überquerten auf dem Weg dorthin eine Brücke für Schiffe und verbrachten den Tag unter Deck mit Spielen und Aktivitäten. 

 

 

 

Am dritten Tag sollte eigentlich draußen vor Anker übernachtet werden, doch der Wind machte nicht mit. Trotzdem wurde es ein Highlight: Fast die ganze Klasse lag in Schlafsäcken an Deck, genoss den Wind und die Sonne – und danach wagten sich viele direkt ins Ijsselmeer. Der mutigste Weg? Klar, direkt vom Schiff ins Wasser springen – so gab’s keinen Grund zum Überlegen und die Abkühlung war perfekt. Später ging es bei etwas besserem Wetter als am Vortag weiter nach Monnickendam, einer kleinen, idyllischen Stadt, die wir am Abend allgemein erkunden oder wo wir in den Supermarkt gehen konnten.

 

 

 

 

Schließlich setzten wir zum letzten Mal die Segel und fuhren zurück nach Enkhuizen, wo sich die beiden Klassen wieder trafen und auch diese Stadt erkunden durften. Auf dem Weg nach Enkhuizen machten einige Mädchen der 9A mit Frau Mienack ein bisschen Wellness an Deck. 

 

 

Für Essen, Frühstück und Einkäufe gab es die Woche über feste Teams, die anschließend auch das Aufräumen übernahmen – alles per Hand, ohne Spülmaschine. Abends wurde zusammengesessen, gespielt und gelacht, bevor es dann in die Kajüten ging.

 

 

Am Freitagmittag packten wir alles zusammen, putzten alle gemeinsam das Schiff und wurden gegen 12 Uhr vom Busbetrieb Boesert aus Altena eingesammelt. Gegen 18 Uhr kamen wir zurück nach Meinerzhagen – müde, aber mit vielen tollen Erinnerungen im Gepäck. 

 

 

Insgesamt war es eine perfekte Mischung aus Action, Spaß und Entspannung. Ob beim Segeln, beim Kartenspielen oder bei den kleinen Scherzen zwischendurch – der Zusammenhalt in der Klasse war spürbar. Mit Frau Mienack und Herrn Neumann als Begleitung wurde die Fahrt für die 9A zu einem unvergesslichen Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Text: Adrian Freiberg und Anna Schördling (9A)

Fotos: Mia Peters, Sara Vollmann (beide 9A), Rasmus Hinnenkamp (9D)

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