Englisches Mitmach-Theater: “The Tiger of the Seas”
13.03.2026 09:26
Schäfer Robin+Jenny gegen Black Nick Sharmuck+Hardboiled Harry, dazu Schäfchen aus dem Publikum und ein Lehrer als Gefangener: Mit einer mitreißenden Piratengeschichte unterhielt das White Horse Theatre am 13. März die Stufen 5 und 6.

Die Kinder stürmten pünktlich und voller Vorfreude herein, um sich einen guten Platz zu sichern … und schon begann die Show – selbstverständlich auf Englisch!

Zunächst trat Robin auf die Bühne. Er ist ein Schäfer und erklärte gleich zu Beginn, dass alle jedes Mal laut und begeistert „Hurra“ rufen sollten, wenn er die Bühne betritt. Doch Robin hatte noch etwas zu erzählen: Er hat eine Freundin namens Jenny. Sie ist sehr hübsch und schlau – deshalb sollten die Schüler:innen laut „Awww“ rufen, sobald sie erscheint. Kurz darauf betrat Jenny tatsächlich die Bühne, musste sich jedoch schnell wieder von ihrem Freund Robin verabschieden.


Robin erzählte weiter, dass es außerdem einen sehr schlimmen Mann gebe – einen Piraten. Die Kinder sollten deshalb laut „Ssshh“ zischen, weil er so böse ist. Sein Name ist Black Nick Sharmuck. Nun wurde mehr von der Geschichte erzählt, die in England beginnt. Robin berichtete außerdem, dass es in der Geschichte um einen Schäfer geht. Doch was braucht ein wahrer Schäfer? Natürlich: kleine Schäfchen! Begeistert meldeten sich die Schüler:innen, und schließlich bekamen zwei Kinder Schäfchen-Öhrchen, die sie bis zum Ende des Stückes tragen durften.

Kurz darauf erschien ein zweiter Pirat: Hardboiled Harry. Auf Robins Anweisung machten alle Schlangengeräusche und erfuhren außerdem, dass die bösen Piraten einen neuen Seemann suchen. Unglücklicherweise wird Robin schließlich entführt und muss ebenfalls mit dem Schiff aufs Meer hinausfahren. Gespannt folgten die Kinder den Anweisungen der Schauspieler:innen, machten Meeres- und Wellengeräusche und beobachteten, wie Robin seine Schäferkleidung gegen Piratenkleidung tauschen musste. Außerdem wurde das gesamte Publikum kurzerhand zu Piraten erklärt!


Währenddessen hatte Jenny bemerkt, dass ihr Freund Robin verschwunden ist. Robin wiederum berichtete stolz, dass er nun seit einer Woche ein mutiger Pirat sei. Entschlossen fragte Jenny das Publikum welchen Weg sie einschlagen müsse, um ihren Freund zu retten. Nach einigen unterschiedlichen Zurufen entschied sie sich schließlich für den rechten Weg, den die Schüler:innen ihr empfohlen hatten.


Währenddessen suchten die Piraten im Publikum nach reichen Leuten. Nach längerer Suche fanden sie schließlich einen Gefangenen: unseren Lehrer Thomas Erdmann. Nach einiger Mühe – und sogar einer kurzen Wasserschlacht zwischen den Piraten und dem Publikum – gelang es dem gefangenen Lehrer jedoch sich zu befreien, während die Piraten ihre Reise fortsetzten und schließlich im Dschungel landeten.


Dort stellte Black Nick Sharmuck Hardboiled Harry und Robin einen neuen Freund vor: einen kleinen Affen. Plötzlich hörten sie Löwengeräusche und fürchteten sich um ihr Leben – bis sie schließlich herausfanden, dass ein kleiner Papagei sich nur einen Spaß erlaubt hatte. Leider musste dieser seinen Streich mit dem Leben bezahlen und wurde von Black Nick erschossen, woraufhin das Publikum sehr wütend und schockiert mit den Schlangengeräuschen reagierte.

Doch der Papagei war nicht das einzige Kuriose im Dschungel. Auf einmal entdeckte Harry einen Heißluftballon am Himmel – und darin saß Jenny, die gekommen war, um ihren Freund zu befreien. Zunächst wurde Harry von Jenny mit einem Pfeil getroffen und besiegt. Daraufhin drohte Black Nick ihr, dass der kleine Affe sterben müsse, sollte sie auch ihn töten.

Es kam zu einem gefährlichen Schwertkampf zwischen der tapferen Jenny und dem bösen Piraten. Die Spannung im Publikum war groß – doch schließlich gewann Jenny den Kampf. Erleichtert befreite sich Robin aus seiner Piratenkleidung und gemeinsam flogen die beiden mit dem Ballon zurück nach London.


Das Stück endete in der vierten Stunde. Viele Schüler:innen waren so begeistert, dass sie dem Schauspieler, der Robin gespielt hatte, nach der Aufführung auf Englisch Fragen stellten und ihn sogar um Autogramme baten.


Insgesamt war es eine wunderbare Erfahrung für alle Schüler:innen und eine großartige Möglichkeit, die eigenen Englischkenntnisse einmal auf eine ganz besondere und unterhaltsame Art einzusetzen.
Text: Adelina Ana Bojahr (Q1)
Fotos: Mia Peters (9A), Rasmus Hinnenkamp (9D)
