„Prima Klima“ in der Unterstufe

19.02.2026 17:53

Nach einem Jahr kennt man sich als Klasse ziemlich gut und weiß, was läuft und was nicht. Im Januar bekamen alle 6. Klassen frische Ideen und neue Impulse für ihre Klassengemeinschaft im Seminar „Prima Klima“ in der Jugendbildungsstätte Lüdenscheid.

 

 

Unsere Klassenfahrt zu „Prima Klima – unsere Klasse wird ein Team“ nach Lüdenscheid begann voller Vorfreude – unsere Klassenlehrer waren natürlich auch dabei, um uns zu begleiten. Kaum angekommen, versammelten wir uns im Seminarraum, bekamen kleine Namensschilder, die wir uns an die Pullis und T-Shirts kleben konnten, und legten direkt mit dem ersten Spiel los. Dabei lernten wir drei Begrüßungen. Danach spielten wir „Alle, die…“, bei dem immer wieder Sachen gesagt wurden und die Personen, auf die es zutraf, die Plätze tauschen mussten. Direkt danach bekamen wir Papiermännchen, auf denen wir aufschreiben sollten, was wir an unserer Klassengemeinschaft verbessern könnten, und stellten unsere Ideen anschließend vor.

 

 

Nach dem Mittagessen konnten wir auf unsere Zimmer, um die Betten zu beziehen. Danach konnten wir nach draußen gehen und Tischtennis spielen oder einfach auf den Zimmern bleiben. Nach der Pause ging es weiter mit einem „Entweder-oder“-Spiel, bei dem wir uns jeweils für eine der beiden Optionen entscheiden mussten. Anschließend spielten wir ein Spiel, das „Reise nach Jerusalem“ ähnelte, nur dass wir auf den Stühlen stehen mussten, um Teamwork zu trainieren. Danach bekamen wir ein Arbeitsblatt, auf dem wir ankreuzen konnten, was in unserer Klasse schon gut klappt und was nicht so sehr.

 

 

Ein besonderes Highlight war das Spiel „Glasfaser“: Wir saßen Rücken an Rücken in einer Reihe, hielten uns an den Händen und mussten einen Druckimpuls weitergeben. Am Ende der Reihe stand ein Stuhl, darauf lag ein Ball, und das Kind, das als Letztes in der Reihe saß, musste den Ball greifen. Wir wurden in zwei Teams aufgeteilt, und welches Team den Ball als Erstes hatte, bekam einen Punkt. Nach jeder Runde rückte man jeweils einen Platz weiter, das machte das Spiel noch spannender! Am Abend gab es dann leckere Pizza, und wir konnten den restlichen Abend frei gestalten. Viele spielten „Werwolf“ oder Brettspiele auf den Zimmern, bevor es um 22 Uhr ins Bett ging.

 

 

Am nächsten Morgen frühstückten wir gemeinsam, zogen die Betten ab und packten unsere Taschen, bevor das Seminar weiterging. Unsere Betreuer hatten die Bögen ausgewertet und starteten mit einem Spiel, bei dem wir einen Ball mithilfe eines großen Tuchs in einen Eimer befördern mussten. Danach ging es in drei Räume: In einem großen Feld versuchten wir, einen vorgegebenen Weg zu erraten; in einem gemütlichen, weißen Raum schlossen wir die Augen und ließen uns von einer vorgelesenen Geschichte in eine Fantasiewelt entführen; und im dritten Raum stellte uns Herr Erdmann (der zusammen mit Herrn Schwarz in Zukunft die Seminare leiten wird) verschiedene Situationen vor, zu denen wir uns anhand von Buchstaben positionieren sollten, um unsere bevorzugte Handlung zu zeigen.

 

 

Am Ende sagten wir noch, was uns besonders gut gefallen hatte und was eher nicht so. Dann hieß „Auf nach Hause!“ und zwei erlebnisreiche, lehrreiche und richtig spaßige Tage gingen zu Ende!

 

Text: Amy Icks (6D)

Fotos: Lina Guerra, Noa Haidle, Alisa Yalcin, Leonora Zlatanovic (alle 6D)

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