Wangerooge: Alle Jahre wieder …
25.09.2025 21:45
Generationen von EGM-Schüler:innen sind schon auf Wangerooge gewesen und es werden noch viele kommen: Jedes Jahr verbringt die Stufe 7 die Fahrtenwoche auf der Insel. Ziel: Gemeinschaft stärken, Nordsee erleben. Und es gibt immer viel zu erzählen …

Um 5 Uhr morgens traf sich die gesamte Stufe 7 am Schützenplatz, damit sie um 5:30 Uhr losfahren konnten. Fröhlich und ein bisschen aufgeregt warteten alle auf die zwei Busse. Schnell wurde das Gepäck eingeladen und dann ging die Fahrt los.


Nach rund sechs Stunden Fahrt kamen die Busse in Harlesiel an, das Gepäck wurde ausgeladen und alle warteten auf die Fähre. Die Überfahrt dauerte etwas mehr als eine Stunde und dann mussten die Schüler:innen nur noch eine halbe Stunde zu Fuß zum Inselheim Rüstringen gehen. Dort wurden sie von den Heim-Eltern mit süßem Gebäck empfangen. Nun durften sie die Zimmer beziehen und hatten Zeit für sich, bis die Koffer kamen. Als jede:r seinen Fahrradhelm hatte, holten die 7A und die 7C die Fahrräder. Nach dem Abendessen mussten alle um 21:30 Uhr bettfertig auf den Zimmern sein.


Am nächsten Morgen wurden die Schüler:innen von lauter Musik geweckt: Herr Timm ging an allen Tagen mit seiner Musikbox durch die Flure. Es gab jeden Tag um 8:30 Uhr Frühstück, um 12:30 Uhr Mittagessen und um 18:30 Uhr Abendbrot.

Am Samstag – dem ersten „richtigen“ Tag auf der Insel – trafen sich alle nach dem Frühstück draußen und wanderten los zur großen Inselumwanderung. Das Ziel: die „Innenstadt“ (also Wangerooge-Dorf). Nachdem alle die Inselspitze umrundet hatten, hielt Herr Timm eine kurze Andacht am Strand. Danach ging es meerseits zurück Richtung Dorf. Nach insgesamt etwas mehr als sechs Stunden kamen endlich auch die Letzten ins Ziel. Die Schüler:innen durften sich dann in Gruppen einteilen und zwei Stunden die „Innenstadt“ erkunden. Danach liefen alle noch eine Dreiviertelstunde zurück zur Unterkunft.

Am Sonntag ging es wieder los zum Strand – der Sandskulpturenwettbewerb stand an. Die Schüler:innen teilten sich in kleine Gruppen auf und buddelten eifrig im Sand. Zum Schluss gab es viele kreative Skulpturen, wie zum Beispiel ein SpongeBob-Universum, die Insel Wangerooge oder auch eine Robbenfamilie.

Am Montag konnte man sich entscheiden, ob man an einer Fahrradtour mit Frau Stein und Frau Mücher-Schorre teilnimmt, mit Herrn Rickes, Herrn Romero, Herrn Erdmann und Herrn Timm Fußball spielt oder sich in Absprache mit Frau Arnold frei im Inselheim beschäftigt. Beim Fußball haben die Klassen gegeneinander gespielt und die Gewinnerklasse – die 7A – spielte gegen die Lehrer das Finale (wobei das Lehrerteam gewann).

Am Dienstag fand die Wangerooge-Olympiade statt. Es gab mehrere lustige Stationen, die die Schüler:innen mit der Klasse bewältigen sollten: Dazu gehörten Teebeutel-Weitwurf, Gummistiefel Seilchenspringen, Rückwärts-Weitsprung und eine Wasserbomben-Staffel. Dass es zwischendurch kurz regnete, tat dem Spaß keinen Abbruch.

Außerdem waren am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag die Tage mit Bio-Rundgang oder Wattwanderung. Jede Klasse fuhr einmal mit den Fahrrädern zum Watt. Auf der Wanderung lernten sie viel über das Leben im Watt und die Tiere, die dort ihr Zuhause haben. An den Tagen, an denen eine Klasse keine Wattwanderung hatte, gab es einen Gedichte- oder Fotografie-Workshop. Das ging immer reihum: Am dritten Tag zum Beispiel hat die 7A Fotos gemacht und weitergemalt, die 7B hat den Biorundgang gemacht und die 7C hat Gedichte geschrieben.


Am Mittwoch hatten die Schüler:innen noch einmal die Gelegenheit in die Stadt zu fahren, Fußball zu spielen oder den Aufenthalt am und im Inselheim zu genießen. Am Donnerstag mussten alle bereits die Koffer packen und die Fahrräder wurden zurückgebracht. Am Abend gab es noch verschiedenste Prämien und Preise sowie die Siegerehrung der Olympiade, die die 7C gewonnen hatte.

Am Freitag wurden die Schüler:innen besonders früh geweckt, damit alle ihre Koffer rechtzeitig abgeben konnten. Es wurde also fleißig gepackt und geputzt. Es gab ein letztes Frühstück und dann hieß es „Abmarsch zur Inselbahn“ und mit ihr zurück zum Fähranleger. Am Festland warteten schon die Busse und fuhren weiter nach Meinerzhagen zum Schützenplatz, wo eine Woche vorher alles begonnen hatte. Dort wurden die Kinder freudig von ihren Familien empfangen und waren nach dieser langen Klassenfahrt wieder zu Hause.
Text: Mia Schmitt, Sarah Ludwig (beide 7A)
Fotos: Pia Hofmann, Mick Osmanski (beide 7A), Frau Mücher-Schorre, Frau Stein
